Carlo Ratti präsentiert "world's first internet of things" Sofa

Für alle, die sich schon gefragt haben, wie Wohnmöbel und das Internet der Dinge wohl zusammenpassen, liefert der italienische Architekt und MIT Professor Carlo Ratti eine interessante Antwort. Lift-bit heisst das erste Sofa, dass sich mit dem Smart-Phone steuern lässt. 

Lift-bit ist ein System aus smarten, modularen Sitzkissen, die in Höhe und Anordnung individuell eingestellt werden können. Jedes Sitzelement beinhaltet einen Mechanismus, mit dem sich der Sitz hoch- und runterfahren lässt. Diese Bewegung kann entweder mit einer Smartphone App oder auch mit Handgesten gesteuert werden, denn ein Näherungssensor erkennt, wenn der Benutzer seine Hand in unterschiedlicher Höhe über die Polster hält. 

Klar, Lift-bit ist vor allem erst einmal eine technische Spielerei. Aber das smarte Sofa gibt uns auch einen Vorgeschmack darauf, wie die digitale und physische Welt in Zukunft verschmelzen werden. Rattis Vision ist es, Möbel zu schaffen, die sich an die Bedürfnisse der Menschen anpassen und er will dazu anregen, dass wir uns aktiv mit unserem Wohnraum auseinandersetzen. 

Die höhenverstellbaren Sitze können einzeln genutzt werden oder wie ein Mosaik in ganze Wohnlandschaften zusammengestellt werden. Über eine zentrale Steuerung können alle Elemente miteinander kommunizieren. Lift-bit bietet eine Menge voreingestellte Szenarien, Benutzer können aber auch ganz eigene Formationen erfinden. Einen eigenen Kopf hat Lift-bit auch: Wenn der Besitzer das System über einen längeren Zeitraum nicht bedient, wird dem Sofa langweilig und es fängt an, seine Form selbst zu verändern. 

Der erste Lift-bit Prototyp wurde in Kooperation mit Vitra entwickelt und auf der Mailänder Möbelmesse im Rahmen der novel living concepts Ausstellung vom 12. bis 17. April 2016 erstmals präsentiert. Lift-bit soll schon bald auf dem Markt verfügbar sein. 

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